Gasanbieter Berlin
Auf dem Gasmarkt nimmt Berlin eine Sonderstellung ein. Der größte Gasanbieter Berlin ist nach wie vor die GASAG, die ebenso wie die Stadt selbst eine sehr wechselvolle Geschichte hat. Seit 1990 ist Berlin wieder deutsche Hauptstadt, gleichzeitig Zentrum der Berlin-Brandenburger Region, die sich zu einer der größten Metropolregionen Europas auswächst. Hier spielen die Märkte der Zukunft und damit die Musik, zwangsläufig gibt es seit einigen Jahren Gasanbieter Berlin, die der GASAG ernsthafte Konkurrenz machen.
Berlin als Metropole
Die Stadt ist ein Bundesland, die flächengrößte und bevölkerungsreichste Stadt Deutschlands (3,4 Millionen Einwohner) und zugleich die nach Einwohnern zweitgrößte, flächenmäßig fünftgrößte Stadt der EU. Sie ist ein politisches, wirtschaftliches und kulturelles Zentrum ersten Ranges und zählt zu den meistbesuchten Städten Europas. Eine Stadt mit solcher Anziehungskraft weist meist hohe Lebenshaltungskosten, Mieten und Energiepreise auf. Für die Berlinerinnen und Berliner ist es sehr bedeutsam, dass es seit einigen Jahren alternative Gasanbieter Berlin gibt, neben der GASAG schon länger Vattenfall, das in der Braunkohlenregion Brandenburgs als Energiekonzern stark verwurzelt ist, aber auch interessante, alternative Gasanbieter Berlin wie etwa Lichtblick. Der Ökostromlieferant setzt seit kurzer Zeit (etwa seit 2008) auch auf Öko-Gas, einer Mischung aus Bio- und Erdgas. Dennoch muss man den Berliner Gasmarkt auch aus der Geschichte der Teilung der Stadt verstehen, die Infrastruktur hat sich unterschiedlich entwickelt und musste seit 1990 wieder zusammenwachsen. Deutlich wird das an der Geschichte der GASAG, dem größten Gasanbieter Berlin und gleichzeitig größten kommunalen Gasversorgungsunternehmen in Westeuropa (rund 1.700 Mitarbeiter, 1,15 Millionen Euro Umsatz). Sie wurde 1847 gegründet, nach dem Krieg ordneten die Alliierten die Abtrennung des Westberliner Gasnetzes im Zusammenhang mit der 1948er Berlin-Blockade durch die Sowjetunion an. Danach entwickelten sich die Gasnetze und Gasmärkte in beiden Stadtteilen getrennt. Erst 1993 wurden die GASAG (Westberlin) und die Erdgas AG (Ostberlin) wieder fusioniert. Beide waren kommunale Betriebe gewesen, die Re-Privatisierung erfolgte zwischen 1994 – 1998, seit 1999 gründete die GASAG Tochtergesellschaften, beteiligte sich an anderen Versorgern und wurde zum Konzern in seiner heutigen Form.
Neue Gasanbieter in Berlin seit dem Jahr 2000
Einige neue Anbieter stießen hinzu, seit der Liberalisierung des deutschen Gasmarktes waren es zum Beispiel die Niederländer mit dem Nuon-Konzern, im Herbst 2007 kam Lichtblick dazu, das inzwischen den Öko-Gasmarkt für sich entdeckt hatte. Inzwischen gibt es eine ganze Reihe von Gasanbietern in der Stadt, sie heißen eprimo und FlexGas, Havelländische Stadtwerke und Switch, die Tarifkonstruktionen sind interessant und preiswert. Und die Berlinerinnen und Berliner können es gebrauchen, denn die Metropole boomt seit 20 Jahren wie schon lange nicht mehr, und sie wird dabei merklich teurer. Die Einwohner an der Spree spüren es an ihren stark gestiegenen Warmmieten, sie können nur mit einem Gasvergleich Berlin gegensteuern. Ein Gasrechner zeigt die günstigen Alternativen auf und hilft auch in der Boomtown Berlin, preiswert und damit angenehm zu wohnen.
